Gießen – Ein Surfparadies in Mittelhessen?!

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Gießen – Ein Surfparadies in Mittelhessen?!

Bürgermeister Neidel gibt den Startschuss für die Machbarkeitsstudie „Surfwelle in Gießen“

„Eine tolle Idee mit einer großen Strahlkraft für Gießen“, so war die erste Reaktion von Bürgermeister Peter Neidel, als ihm das Team vom Projekt Lahnwelle www.lahnwelle.com die Idee in einer perfekten Präsentation darstellten.

Von weitere Flusswellen inspiriert

Vorbild für die Lahnwelle ist die Flusswelle in München, welche das ganze Jahr über die Sehnsucht nach nicht endenden Surfsessions in eine über 500km vom Meer entfernte Stadt bringt. Verbraucht ein Surftrip von Frankfurt nach Porto über eine halbe Tonne CO2, soll es in Gießen künftig komplett emissionsfrei möglich sein: Mit dem Fahrrad an die Surfwelle vor der eigenen Haustür. Perfekt für die vielen begeisterten Wassersportler in und um Gießen.

Dass diese Idee Hand und Fuß hat, belegt auch, dass in weniger als 14 Tagen bereits über 1.000 Follower auf Instagram waren und das Team Lahnwelle hunderte Nachrichten von begeisterten Sportlern erhielten, berichtet Holger Klass vom Projekt-Team Lahnwelle. Lokale Größen wie die Band Juli mit ihrem Song „Die perfekte Welle“, oder OK KID mit dem Hit „Stadt ohne Meer“ greifen die Idee mit Begeisterung auf und unterstützen das Vorhaben aktiv.

Eine außergewöhnliche Attraktion für Gießen

Peter Neidel fährt begeistert fort: „Das wäre eine außergewöhnliche Attraktion für Gießen. Diese passt zu unserer jungen und lebendigen Stadt.“ Als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Gießen Marketing GmbH hat Peter Neidel daher auch sehr gerne grünes Licht für eine Machbarkeitsstudie gegeben.

Dafür wurde der renommierte Fachmann Professor Aufleger beauftragt. Er besitzt eine hohe Expertise und kann eine Vielzahl von Referenzen in ganz Europa aufweisen. Sein aktuelles Projekt ist eine stehende Welle in Nürnberg.

Paul Schmidt und die anderen Lahnwelle-Team-Mitglieder zeigen sich daher auch von der Auswahl des Gutachters vollständig überzeugt. „Wir standen immer in engem Kontakt mit Gießen Marketing. Da ist eine exzellente Auswahl getroffen worden“, so Paul Schmidt.

Das Gutachten ist beauftragt und nun heißt es, das Ergebnis abzuwarten. Selbstverständlich werden dabei auch ökologische Aspekte betrachtet. Im Vorfeld sind bereits erste Einschätzungen erfolgt, so dass die Umsetzung des Projekts nicht als unrealistisch zu bezeichnen ist. Auch wurden bereits erste Gespräche mit anderen Liebhabern der Lahn, d. h. Nutzervereinen, geführt.

 


Schlagworte: Lahnwelle
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