"...Dafür kämpfen, dass andere schreiben dürfen"

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Datum/Zeit
06.03.2022
11:00

Netanya-Saal (im Alten Schloss)
Brandplatz 2
35390 Gießen


Katja Behrens (*1942 in Berlin, ⴕ2021 in Darmstadt) war ein oft und gern gesehener Gast in Gießen. Regelmäßig trat die Autorin im LZG auf, etwa 2010 mit ihrem Roman Der kleine Mausche aus Dessau – Moses Mendelssohns Reise nach Berlin im Jahre 1743 oder mit ihrem Jugendbuch Adam und das Volk der Bäume an der Liebigschule 2014. Bereits 2008 war die damalige Vize-Präsidentin des PEN-Zentrums Deutschland und Writers-in-Prison-Beauftragte Gastreferentin im Seminar »Literaturpolitik, Literaturevent und Literaturereignis« von Prof. Sascha Feuchert an der JLU und gab – u.a. mit dem Satz »Wer lesen will, muss dafür kämpfen, dass andere schreiben dürfen« – den Anstoß für die Entstehung von »Gefangenes Wort«.

Über Jahre hinweg blieb sie Unterstützerin des Vereins und hielt 2015 anlässlich der Verleihung des Hermann-Kesten-Förderpreises an »Gefangenes Wort« die Laudatio. Behrens, die die NS-Zeit in einem Versteck in Österreich überlebte, setzte sich zeitlebens für das jüdische Leben in Deutschland und verfolgte Autor*innen weltweit ein. Für ihre Arbeit erhielt sie u.a. den Thaddäus-Troll-Preis (1982), den George-Konell-Preis (2002) und die Eugen-Viehof-Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung (2002). Im Rahmen der Veranstaltung soll nun an ihr Leben und Wirken erinnert werden.

Musik: Gwendolyn Schneider-Rothhaar / Daria Goldwerk

Leserin: Antje Tiné

 

Eintritt frei

 

Die Veranstaltung des Literarischen Zentrums Gießen (LZG) findet nach dem 2G-plus-Modell statt.

 

 

In Kooperation mit Gefangenes Wort e.V. und dem Kulturamt der Stadt Gießen.


Schlagworte: Katja Behrens, Lesung, Literarisches Zentrum Gießen, Literatur, LZG
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