In den 1980er-Jahren war Gießen Garnisonsstandort und Zufluchtsort, Protestbühne und Konzertarena.
Zwischen Kasernen, besetzten Häusern, Neubauten und Neonreklame spielte sich ein Jahrzehnt ab, das größer war, als es der Stadtplan vermuten ließ.
Im Waldstadion sang eine ganze Generation von 99 Luftballons und Freiheit,, während nur wenige Straßen weiter us-amerikanische Militärfahrzeuge durch die Stadt rollten.
Im Notaufnahmelager begann für viele ein neues Leben und Studierende diskutierten in verrauchten Kneipen über Weltpolitik und die Zukunft.
Das neue Buch Andreas Eikenroth, „Gießen – zurück in die 80er“, versammelt Erinnerungen aus einer Zeit, in der Dauerwellen wetterfest waren, Musik aus tragbaren Kassettenrekordern kam und Geschichte manchmal direkt vor der eigenen Haustür stattfand.
Preis: 17,90 Euro.
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