"Der Wal von Gießen" ist jetzt in der Hermann-Hoffmann-Akademie zu bestaunen

Hermann-Hoffmann-Akademie der JLU lädt zu öffentlichen Führungen ein

Gestrandet und an anderer Stelle aufgetaucht: Der Kopf des „Gießener Wals“ hängt an seiner endgültigen Position; die Knochen der Wirbelsäule, der Rippen und der Flossen sind montiert; das riesige Stahlgerüst und die Seile tragen; und das Gesamtbild ist imposant.

Am Samstag, 19. Januar 2019, konnten Gießener Bürgerinnen und Bürger an drei Terminen eine jeweils etwa 45-minütige Führung mit einem Vortrag zum Skelett des Pottwals erleben. Übers Jahr verteilt kann man den Wal bei weiteren öffentlichen Führungen bestaunen.

Prof. Dr. Volker Wissemann, Leiter der Hermann-Hoffmann-Akademie der JLU, sowie Prof. Dr. Stefan Arnhold und Prof. Dr. Martin Bergmann vom Institut für Veterinär-Anatomie der JLU, werden die aufwändige Rekonstruktion des „Wals von Gießen“ nachzeichnen und damit eine besondere lokale Geschichte erzählen, die bundesweit für Furore gesorgt hat. Zudem werden sie die Gäste mitnehmen in die für viele unbekannte Welt eines der größten lebenden Raubtiere der Erde.

Die Führungen sind für interessierte Laien gedacht und auch für Familien gewiss ein ganz besonderes Highlight. Es können jeweils bis zu 150 Personen teilnehmen. Der Eintritt ist frei. Gerne können die Gäste die weitere Arbeit am Gießener Wal durch eine Spende unterstützen.

Für Schulen wird es gesonderte Führungen geben (Kontakt: Prof. Dr. Hans-Peter Ziemek, Institut für Biologiedidaktik der JLU Gießen, Tel. 0641 99-35501 – Sekretariat, E-Mail: hans.p.ziemek@didaktik.bio.uni-giessen.de).

Die öffentlichen Führungen zum Wal finden an den folgenden Terminen statt:

Mittwoch 24. April, 17.00 Uhr
Samstag 18. Mai, 12.00 Uhr
Mittwoch 5. Juni, 17.00 Uhr
Samstag 20. Juli, 12.00 Uhr
Mittwoch 23. Oktober , 17.00 Uhr
Samstag 30. November 9.30 Uhr

Treffpunkt ist am Haupteingang der Hermann-Hoffmann-Akademie der JLU Gießen

Anmeldung ist ab Mitte März bei der Tourist-Information persönlich oder telefonisch möglich.

Der Gießener Wal

In einer fächerübergreifenden Aktion hatten Gießener Wissenschaftler den gestrandeten Pottwal an die JLU geholt. Es war ein langer Weg, bis das fertige Skelett jetzt in der Hermann-Hoffmann-Akademie ausgestellt werden kann. Das Skelett des Wals, der Anfang des Jahres 2016 vor Helgoland geborgen worden war, wurde im Institut für Veterinär-Anatomie der JLU präpariert. Im Mai 2017 wurden die Skelettteile in die Herman-Hoffmann-Akademie gebracht, wo sie vor der Aufhängung zunächst nachtrocknen mussten.

Schüler einer Metallbauklasse der Theodor-Litt-Schule in Gießen bauten mit ihrem Lehrer Marco Schlapp zu diesem Zweck ein Stahlgerüst, das sie im Hörsaal der Hermann-Hoffmann-Akademie installierten.

Umso größer ist die Freude beim Pottwal-Team um Prof. Dr. Volker Wissemann und Prof. Dr. Hans-Peter Ziemek, Hermann-Hoffmann-Akademie, sowie Prof. Dr. Martin Bergmann, Prof. Dr. Stefan Arnhold, Prof. Dr. Carsten Staszyk und die Präparatoren Ralph Blakey, Stefan Streit sowie Präparatorin Jennifer Hennemann (alle vom Institut für Veterinär-Anatomie der JLU), dass der „Wal von Gießen“ jetzt erstmals auch von der Öffentlichkeit bestaunt werden kann.

Die Ausstellung des Wal-Skeletts soll unter anderem begleitet werden von Informationen über das Leben (und Sterben) der Wale und über die Problematik des Plastikmülls im Meer, die sich auch im Magen des Gießener Wals zeigte.PM


Schlagworte: Ausstellung, Familie, Forschung, JLU, Universität, Wissenschaft
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