Tanzen und Feiern in Gießen

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Die besten Tanzbars und Musikkneipen der Stadt

Erst in diesem Semester neu nach Gießen gekommen und gerade so ein bisschen eingelebt? Aber noch keinen Plan, was die heißesten Adressen in der Stadt zum Tanzen und Feiern sind, aber in Ausgehlaune? Übrigens: In Gießen wird meistens unter der Erde gefeiert, denn die meisten Musikkneipen und Tanzbars liegen im Keller.

Ulenspiegel: Seit vielen Jahrzehnten ist der Kellerclub in der Fußgängerzone im Seltersweg eine beliebte Anlaufstelle. Regelmäßig finden hier Konzerte, Lesungen und andere Kulturevents statt. Doch auch als Tanzbar hat der Ulenspiegel einen guten Namen: Gefeiert wird hier regelmäßig montags, freitags und samstags – während Freitag und Samstag Charts und Gemischtes auf den Plattenteller kommen, steht der Montag im Zeichen von Indie, Alternative und dem guten alten Rock. Früh kommen lohnt sich, denn an den Partytagen sind die Schlangen traditionsgemäß ziemlich lang!

Angesagter Mittwoch

Haarlem: Auch das Haarlem in der Schanzenstraße befindet sich in einem Keller. Schon seit 1964 wird hier gefeiert. Gemischte Partys locken die Feierwütigen unter die Erde. Kult ist seit jeher der Mittwoch – und auch der Sonntag war schon immer beliebter „Haarlem“-Tag. Das wöchentliche Birthday-Special huldigt allen Geburtstagskindern der Woche und einmal im Monat kann bei der 90er-Party ausgelassen gefeiert werden.

Die Affen sind los

Monkeys: Die liebevoll Affenkammer genannte Musikkneipe liegt – wer hätte das gedacht – in einem Keller in der Liebigstraße. Die Affen sind vor allem für ihre verrückten Partyideen bekannt. Sie nehmen die Gäste mit auf eine musikalische affengeile Zeitreise, huldigen den 90ern und den 2000ern mit eigenen Partys, bei der Sexy Single Party stehen einsame Herzen im Vordergrund. Es gibt aber auch immer wieder völlig verrückte Events, bei denen sich auch verkleidet werden darf: Neben der etablierten Helloween-Party ist manches Mal auch das Auftauchen im Jogginganzug erwünscht. Zum Semesteranfang finden hier auch regelmäßig verschiedene Ersti- und Fachschaftsfeten statt. Kult ist die Affenkammer am Dienstag – bis zur Eröffnung des Monkeys ein Wochentag ohne feste Anlaufstelle, jetzt ein fester Termin im wöchentlichen Partykalender.

Kult seit 1962

Scarabée: Schon wieder ein Keller. Und zwar der wohl älteste Studentenkeller in Gießen. Noch zwei Jahre älter als das Haarlem, wird hier seit 1962 gefeiert. Doch das Scara, wie seine Fans den Laden liebevoll nennen, war schon immer ein wenig anders, denn hier wird vor allem Toleranz gelebt. Und so präsentiert sich das Scara als ein Laden, in dem vor allem Menschen mit einem Musikgeschmack jenseits des Mainstreams bedient werden und das Publikum gemischter nicht sein könnte. Techno und Elektro stehen derzeit Donnerstag auf dem Programm, der Samstag ist seit jeher Rock und Metal verschrieben. Freitags finden gemischte Partys statt – 80er, 90er, Darkwave; Industrial und Gothic, Indie und Alternative aber auch viele andere Stile finden hier ihren Platz. Kult!

Admiral: Das Mainstream-Publikum, was es etwas schicker mag und vor allem auf Charts, House und HipHop steht, wird in der Admiral Music Lounge am Oberlachweg fündig. In dem nobel gestalteten Club waren bereits große Stars wie Chris Brown und Rihanna zu Gast, regelmäßig verlegten Big Player der Szene ihre Aftershowpartys nach Gießen. Doch nicht nur Studenten finden hier ein Zuhause, finden doch regelmäßig Ü30-Events statt – die legendäre King Kamehameha Clubband aus Frankfurt gibt regelmäßig ein Stelldichein. Und wer einfach einmal privat und nobel feiern möchte, kann sich eine eigene VIP-Lounge reservieren.

Kein Keller, sondern Bunker

Kein Keller, dafür aber ein Bunker mit Keller: Das MuK (Musik- und Kunstverein) liegt zwar an der Automeile etwas außerhalb, ist aber dennoch regelmäßig eine gute Anlaufstelle für das Partyvolk. Früher auch Anlaufstelle für ein sehr gemischtes Publikum, stehen jüngst vor allem Partys mit elektronischer Musik hoch im Kurs. Aber auch die „schwarze Szene“ findet hier mit der Electronic Porn Party oder Randgruppe vs. Hirnsäge ihr zu Hause.

Zu guter Letzt: Wer zu Musik feiern will und lieber Kneipenatmosphäre als Tanzkellercharakter sucht, der sollte sich einmal auf der Ludwigstraße umschauen. Egal ob in der Zwibbel, im Ritzi’s, im Apfelbaum oder im Tropicana – hier steppt vor allem am Wochenende zu späterer Stunde der Bär.


Schlagworte: Clubs, Discos, Feiern, Nachtleben, Tanzen
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