Stadttheater - Wiederaufnahme des Spielbetriebs

Stadttheater Gießen startet unter Vorbehalt

Das Stadttheater Gießen nimmt am 23.08.2020 den Spielbetrieb mit der Komödie “Der Vorname” von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière wieder auf.

Das Stadttheater lädt zum Postkarten-Schreiben ein

Drei Postkarten mit Theatermotiven laden dazu ein, lieben Menschen einen handschriftlichen Gruß zu schicken.

„Es kommt nicht darauf an, dass die Freunde zusammenkommen, sondern darauf, dass sie übereinstimmen.“ Selten war dieses Goethe-Wort treffender als momentan. Und selten war der Wunsch nach einem analogen Austausch mit Gleichgesinnten größer. Das Stadttheater hat daher drei breitformatige Postkarten mit Theatermotiven aus der aktuellen Spielzeit gestaltet, die ab sofort in der Gießener Innenstadt zum kostenlosen Mitnehmen ausliegen. Sie laden nicht nur Theaterfreunde dazu ein, Gedanken, Wünsche oder Grüße auf Papier zu bringen und lieben Mitmenschen damit eine Freude zu machen. Zu finden sind die Postkarten im HAUS DER KARTEN sowie an verschiedenen Auslagestellen in Geschäften rund um den Seltersweg.

Stadttheater-Schauspieler inszeniert WERTHER als Vlog

Ein Bonbon in der theaterarmen Zeit: Stadttheater-Schauspieler Magnus Pflüger inszeniert Goethes berühmten Briefroman DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER als Video-Blog im Internet. Die ersten beiden Teile sind ab Freitagabend um 18 Uhr auf der Homepage des Stadttheaters und dessen Social Media-Kanälen zu sehen, wöchentlich werden die Fortsetzungen folgen.
Hätte Werther Smartphone und Instagram-Account besessen, vielleicht hätte er sein Seelenleben nicht in Briefen, sondern in Form von Internettagebüchern offenbart. Wie solche Vlogs aussehen könnten, zeigt nun Magnus Pflüger aus dem Schauspielensemble des Stadttheaters, der zuletzt in TARTUFFE, 100 SONGS und SNAKEDRIVER auf der Bühne zu erleben war.
Pflüger (Kamera, Schnitt und Spiel) inszeniert die originalen Werther-Briefe in prägnanten kurzen Videos, die sich einer modernen Erzählsprache bedienen und den Text durch Bild und Musik um weitere Bedeutungsebenen ergänzen. Die ersten Folgen zeigen Pflüger alias Werther auf einem Friedhof, in der frühlingshaften Natur und an prägnanten Orten des Gießener Stadtbildes, die auf erstaunliche Weise mit dem Inhalt des Textes korrespondieren. Es ist der Wonnemonat Mai, in dem die Briefe des jugendlichen Schwärmers beginnen. Nicht nur
deshalb passt der Text auf erstaunliche Weise in die aktuelle Zeit. „Die Einsamkeit ist meinem Herzen köstlicher Balsam“, heißt es gleich im ersten Teil: „Ich will das Gegenwärtige genießen, und das Vergangene soll mir vergangen sein.“
Pflügers Werther-Projekt ist als Experiment angelegt, dessen Ausdrucksformen sich im weiteren Verlauf ändern können. Im wöchentlichen Rhythmus wird er weitere Videos produzieren.


Schlagworte: Familie, Kinder, Kultur & Szene, Stadttheater, Theater
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