20 Jahre und kein bisschen leiser

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Soliloquy

20 Jahre – so lange steht die Alternative-Rockband Soliloquy aus Gießen und der Wetterau schon zusammen auf der Bühne. Zum Geburtstag gibt’s obendrauf noch eine Überraschung: Mit „Twenty something“ kommt 14 Jahre nach der letzten Veröffentlichung „So far so good“ (2003) ein neues Soliloquy-Album heraus.

Genau genommen knüpfen Soliloquy mit „Twenty Something“ dort an, wo sie in Sachen Veröffentlichung 2003 mit „So far so good“ aufgehört haben. „Soliloquy“ stehen für einen ganz eigenen, typisch-markanten Sound: Gespielt wird Alternative-Rock mit fast schon poppigen Melodiebögen, ein bisschen Punk und einer ordentlichen Portion Emo. Ein bisschen retro, aber keinesfalls oldschool, denn der neuen Platte wurde  von Produzent Florian Neuber vom CreaTonstudio in Lollar ein moderner Anstrich verpasst. Kantige, aber dennoch melodiöse Alternative-Rockparts treffen auf einen tanzbaren, teils stampfenden Indie-Gitarrensound und einen energischen Gesang. Im 20. Jahr ihres Schaffens strotzt die Band nur so vor Energie. Der Schlüssel zum Erfolg auf „Twenty something“. Energie, Spielfreude und ordentlich Druck bestimmen die elf Stücke, von denen keines auch nur ansatzweise überflüssig oder wie Füllmaterial wirkt. „Twenty something“ ist eine konsequente Fortführung von dem, was die Band 2003 mit „So far so good“ vorgelegt hat. Dabei strahlt das Album eine Frische aus, die viele jüngere Bands vermissen lassen. „Twenty Something“ ist Abschluss, Zwischenstand und Ausblick zugleich.

Gegründet 1997 in der Wetterau, hat das Quartett um Sänger und Gitarrist Teja Nolting und Drummer Sebastian Allroggen (Urbesetzung) viel erlebt: Nach Glanzzeiten mit ausgedehnten Tourneen in der ganzen Republik und Auftritten vor zigtausend Leuten etwa bei „Sound of Frankfurt“ oder auf dem legendären „Bizarre“-Festival in den frühen 2003ern und einer Förderung im Bandpool der Popakademie Baden-Württemberg stand die Band kurz vor dem Durchbruch – und nach Auftritten mit Band wie Mia oder Reamonn am Scheideweg. Auf dem Höhepunkt der Karriere brauchte die Band eine Pause. Doch aufgelöst hat sich das Quartett nie – vereinzelte Konzerte gab es seitdem immer wieder. 2007 hatte Arno Hesse die Band verlassen, 2013 kehrte er zurück, 2014 stieg der seit 1998 zugehörige Andreas Lehr, der schon seit einigen Jahren aus Berlin agierte, endgültig aus. Seitdem besetzt Patrick Osawa die Position an der Gitarre.

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Schlagworte: Stadtfest 2017
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