Indiepop mit deutschen Texten

Indiesound mit deutschen Texten: Marspol.
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Gießener Bands im Porträt: Marspol

Gießen gilt, was Bands anbelangt, gemeinhin als echte Talentschmiede, ging doch aus den Proberäumen im KIG schon das ein oder andere erfolgreiche Bandprojekt hervor. Mit Marspol steht nun eine junge Band in den Startlöchern, die man sich unbedingt gemerkt haben sollte. Denn die Musiker fallen nicht nur durch ihren Fleiß und die zahlreichen, Auftritte bei namhaften Events auf, sondern auch durch ihren ganz eigenen Sound. Indie-Pop mit deutschen Texten und Alternative-Einschlag ist wohl die treffendste Beschreibung. Unnützes Wissen am Rande: Die Band probt im einstigen Proberaum von „Juli“ im KIG.

Das Klangbild der Band: Sphärische Keyboardsounds treffen auf weite und offene Gitarren, so dass Assoziationen zu Bands wie Muse, Coldplay oder gar U2 aufkommen, was sich besonders gut beim Titel „Nicht mehr“, zu dem die Band auch ein Video gedreht hat, zeigt. Neben diesem Titel haben Marspol mit „Nur mal angenommen“ noch einen weiteren Song produziert – eine eingängige Indiepop-Nummer, die zum Tanzen und Mitsingen einlädt. Trotz aller Assoziationen sind Marspol keine bloße Kopie, denn allein durch die deutschsprachigen Texte schaffen Marspol sich so ihre ganz eigene Nische.

Texte, die Geschichten erzählen

Die neue Marschrichtung: Noch mehr auf packende Rhythmen und starke Texte setzen, „auf Texte, die Geschichten erzählen“, wie Bassist und Sänger Marius Fietz erläutert. Der neue Sound machte auch die Erweiterung der Band um Marc Buhr (Gitarre, Keyboard) unabdingbar: „Man kommt zu dritt an seine Grenzen“, erklärt Dominik Reh, „irgendwann bekommt man den Sound, für den man stehen will, auf der Bühne nicht mehr adäquat rüber“. Die aktuelle Entwicklung steht symbolisch für die ganze Bandgeschichte: Marius Fietz und Dominik Reh fanden während des Musikstudiums in Gießen zusammen und schrieben fortan gemeinsam an Songs. Das Projekt Marspol starteten sie zunächst zu zweit, doch mit einem echten Knaller: Für ihren ersten Titel „Winterschlaf“ produzierten sie ein aufwändiges Musikvideo, das die herzerwärmende Liebesgeschichte eines älteren Paares erzählt. „Wir wollten mit einem Knall starten“, erzählen die beiden Macher. Das gelang, denn der Clip sorgte für viel Aufsehen und Lob in der heimischen Szene.

Schlag auf Schlag

Dann ging alles Schlag auf Schlag: 2016 stieg Mario Gwiazdowski am Schlagzeug als drittes festes Bandmitglied bei Marspol ein, es folgten die Veröffentlichung einer EP sowie zahlreiche Gigs, etwa beim Stadtfest in Gießen auf der Hauptbühne oder als Support von Mark Forster im Schiffenberger Tal. Seit März 2017 und dem Auftritt bei „Lahnau rocks for Benefit“ in Waldgirmes ist Marc Buhr als vierter Musiker fest mit dabei. Auch für die Sommersaison stehen wieder zahlreiche Gigs an: So sind Marspol etwa beim Schlossgrabenfest in Darmstadt zu erleben. Am Freitag, 2. Juni kann man die Band außerdem im Franzis in Wetzlar live sehen. Und auch beim Hessentag in Rüsselsheim werden Marspol mit von der Partie sein.

Alle Termine auf der Facebookseite der Band.

Das Video zu „Nichts mehr“ gibt es außerdem hier.


Schlagworte: Band, Marspol, Musik
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