Die "beste Rockband" Deutschlands kommt aus Gießen

Rockig: April Art.
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Alternative-Rock voll auf die Zwölf

April Art“ sind Gewinner des Deutschen Rock- und Pop-Preises in der Kategorie „Beste Rockband“

Gießens Musikszene ist sehr rege und hat schon sehr viele auch bundesweit erfolgreiche Bands hervorgebracht. Einige Projekte haben schon viele Jahre Bestand; doch immer wieder firmieren sich auch neue Gruppen. Wir wollen an dieser Stelle nach und nach Bands und Musiker vorstellen, die in der Gießener Szene eine Rolle spielen. Den Anfang macht das Quartett „April Art“.

„April Art“ sind frischgebackene Träger des Deutschen Rock- und Poppreises des Deutschen Rock und Pop Musikerverbandes. Beim Finale in Siegen holten sie in ihrer Kategorie den ersten PLatz, gleichzeitig belegten sie in der Kategorie Alternative den zweiten Platz.

„April Art“, das sind die aus Cleeberg stammende Sängerin Lisa-Marie Watz, Bassist Nico Neufeld, Gitarrist Philipp Tesarek und, nach einigen Wechseln am Schlagwerk, Ben Juelg an den Drums. Der stammt zwar aus Neu-Anspach im Taunus, dennoch hat die Band ihren Sitz in Gießen. Das Quartett bietet energiegeladenen Alternative-Rock, der sich an die Crossoverbands der späten 90er und der frühen 2000er Jahre anlehnt und Erinnerungen an Bands wie „Guano Apes“ oder „H-Blockx“ wach werden lässt.

Energiegeladene Live-Performance

Die Musik ist eine Mischung aus Funk, Metal und Hard-Rock gepaart mit melodischem, teils zweistimmigem Gesang. April Art überzeugen nicht nur mit ihrem exzellenten Songwriting, sondern auch mit der energiereichen Live-Performance. Frontfrau Lisa-Marie Watz beschert den Zuhörern mit ihrer rockig-rauen Stimme den wahrscheinlich liebsten Schlag aller Zeiten in die Fresse. „April Arts“ Ziel: Den deutschen Musikmarkt aufmischen und die Rockmusik zurück in den Mainstream bringen. Mit ihrer ersten Single „You remind me (of the things I hate)“ (2015) gaben sie die Richtung vor, in die es gehen würde. Bei Live-Auftritten, etwa auf dem Gießener Stadtfest oder beim „Papalala“-Festival in Treis zeigten „April Art“, wo der Hammer hängt. Laut muss es sein, energetisch, nach vorne schiebend und ruhig ein bisschen dreckig. Von vielen bekamen sie zu hören, ihre Musik sei out, nicht mehr zeitgemäß. Dass sie jetzt einen renommierten Musikpreis gewonnen haben, dürfte die Gegner Lügen strafen.

Arbeit an erster EP

Und auch die anderen Zeichen stehen auf Start für die Gießener: Die Arbeit im Tonstudio an der ersten EP der Rockband läuft auf Hochtouren. Regelmäßig waren die Musiker im „Horus Sound Studio“ in Hannover zu Gast. In dem renommierten Studio haben bereits namhafte Bands wie eben die „Guano Apes“, „Revolverheld“, die „Donots“ oder Mark Forster aufgenommen. Zusammen mit ihrem Produzenten Fabio Trentini arbeiten „April Art“ an ihrer Veröffentlichung – und nahmen dafür teils weite Wege auf sich: Die Gesangsaufnahmen entstanden in der italienischen Heimat des Produzenten. Einen Erscheinungstermin gibt es derzeit noch nicht. Mit dem fertigen Material will sich der ausführende Produzent Frank Bornemann um einen Labelvertrag für die Band bemühen.

Auftritte in Gießen und Umgebung sind derzeit in Planung, aber „leider noch nicht spruchreif“, so Sängerin Lisa-Marie Watz.

www.aprilart.de


Schlagworte: Alternative, Alternative-Rock, April Art, Band, Crossover, Musik, Rock
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