Gießen in bewegten Bildern - Eröffnung FILMBÜRO am 20.09.

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Zentral gelegene Büroräume für das Projekt „Gießen in bewegten Bildern“ in der ehem. Tourist-Information

Das Filmbüro eröffnet am Berliner Platz 2 mit einem kleinen Umtrunk am 20. September um 18 Uhr. Ab dann bietet Mario Alves jeden Donnerstag von 18 bis 20 Uhr einen festen Bürotermin an. Das Projekt ist darüber hinaus über bewegtebildergiessen@gmx.de oder stadtlabor@giessen.de zu erreichen.

Schon seit vergangenem Winter läuft das Projekt „Gießen in bewegten Bildern“, das sich mit Filmen aus dem Amateurbereich beschäftigt. Nun endlich kann Mario Alves, Ideengeber und Projektverantwortlicher, einen optimal gelegenen Büroraum beziehen. Die freigewordene Tourist-Info am Berliner Platz bietet ihm erfreulicherweise einen eigenen und zentralen Ort. Hier ist Mario Alves für alle, die in ihren privaten Beständen auf alte Filme gestoßen sind, auf kurzem Wege zu erreichen, kann Termine auf Anfrage anbieten und ist regelmäßig ansprechbar. Mit diesem Ort, der von der Stadthallen GmbH für den Projektzeitraum temporär zugesichert wurde, kann „Gießen in bewegten Bildern“ jetzt vermehrt ins Bewusstsein der Stadtgesellschaft einsickern und Filmsichtungen anbieten.


Zum Hintergrund:

Im Rahmen des Projekts Stadt[Labor]Gießen, das sich auf den Weg zur Neukonzeption des Oberhessischen Museums gemacht hat, ruft das Filmprojekt zur Beteiligung auf. Es möchte bislang unbeachtete Amateurfilme aus Gießen und dem Umland in den Blick nehmen. „Gießen in bewegten Bildern“ setzt darauf, dass noch einige fast vergessene Schmalbildformate in Schränken, Kellern und auf Dachböden aufzustöbern sind. Häufig wissen ihre Besitzer nicht mehr, was darauf zu sehen ist oder wie diese Filme abzuspielen sind – manchmal fehlen schlicht die geeigneten Abspielgeräte dazu. Besonders Amateurfilme sind aber Dokumente, die sich als einzigartige und überraschende Zeitzeugnisse erweisen können. Im musealen Kontext wird diese kulturelle Praxis zunehmend als bedeutsam angenommen und bewusst auf Zufallsfunde gesetzt.
Sicherlich sind auch in der hiesigen Region einige Raritäten zu bergen, die sehr individuelle Perspektiven, (Stadt)Ansichten oder völlig Unerwartetes zeigen.
Das Projekt leitet Mario Alves, der Kultur- und Sozialanthropologen sowie leidenschaftlicher Filmexperte ist. Er hat sich zum Ziel gesetzt, Gießener Filmdokumente zu sammeln, diese gemeinsam mit den Überbringer*innen professionell zu sichten und gegebenenfalls im Rahmen des Museumsprojekts zu präsentieren und eventuell zu archivieren.


Schlagworte: Film, Geschichte, Museum
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