W.i.E (WRITERS-IN-EXILE) erzählt... Fouad Yazji

(c) Simone Ahrend

Datum/Zeit
08.09.2017
19:00





Lesung und Gespräch mit dem syrischen Autor Fouad Yazji

Fouad Yazji wurde 1959 in Homs geboren. Die Wurzeln seiner Eltern, orthodoxen Christen, gehen zurück bis auf den Schriftsteller und Übersetzer Ibrahim Al-Yazigi. Fouad Yazji ist ein Mann mit vielen Leidenschaften: Mathematik, Schach, Philosophie. Doch die größte unter ihnen ist die Literatur. Beflügelt durch die Lektüre Friedrich Nietzsches begann er zu schreiben. Der Einfluss der philosophischen Texte auf Yazjis Werk war nachhaltig. So nachhaltig, dass er einen Roman mit dem Titel Blaue Wolga schrieb, in den er Nietzsches Ideen zentral einfließen ließ. Doch nicht nur Nietzsche auch der mittelalterliche islamische Mystiker Daschalal ad-Din Rumi wirkte stark auf ihn ein. Sätze wie »Sei nicht ohne Liebe, sonst fühlst du dich wie tot, sterbe in Liebe, und lebe ewig« haben sein Denken stark geprägt. Unter diesem Eindruck hat Yazji den Roman Die sieben Gebete der Liebe geschrieben.

Fouad Yazji wird aus seinem Werk lesen und über seine Erfahrungen als Schriftsteller in Syrien, seine Flucht und sein neues Leben im Exil in Deutschland berichten.
Seit November 2015 ist Yazji Stipendiat im Writers-in-Exile-Programm des deutschen PEN. 2017 erschien einer seiner Texte in der PEN-Anthologie Zuflucht in Deutschland. Texte verfolgter Autoren im S. Fischer Verlag.

Eintritt frei

In Kooperation mit Gefangenes Wort e.V. und dem Bildungszentrum Gießen Nord


Schlagworte: Lesung, Literarisches Zentrum Gießen
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