Otto.

©_Gerald_von_Foris_2

Datum/Zeit
13.02.2020
19:00

Jüdische Gemeinde
Burggraben 6
Gießen


Lesung und Gespräch mit der Debütautorin Dana von Suffrin

In ihrem Romandebüt erzählt Dana von Suffrin die Geschichte eines starrköpfigen jüdischen Familienpatriarchen, der durch seine Erkrankung zum Pflegefall wird. Otto war schon immer aufbrausend, manipulativ und distanzlos. Seit seiner Rückkehr aus dem Krankenhaus aber verlangt er rund um die Uhr nach der Aufmerksamkeit seiner erwachsenen Töchter. Für die beiden beginnt ein Jahr voller unerwarteter Hoffnungen, Begegnungen mit der Vergangenheit und der schrägen Familiengeschichte, die sich dahinter verbirgt. Es ist die Geschichte über den Versuch des Zusammenhalts einer dysfunktionalen Familie, ebenso wie über den Abschied eines Menschen, der einem das ganze Leben erschwert hat.

Dana von Suffrin (*1985 in München) studierte Politikwissenschaft, Neuere und Neuste Geschichte und Komparatistik in München, Neapel und Jerusalem. Seit 2009 ist sie Museums- und Stadtführerin in München. 2017 promovierte sie mit einer Arbeit zur Rolle von Wissenschaft und Ideologie im frühen Zionismus. 2019 erhielt sie den Klaus-Michael-Kühne-Preis für das Romandebüt des Jahres mit ihrem Erstlingswerk Otto.

Moderation: Andreas Engelschalk (Evangelische Studierendengemeinde Gießen)

Eintritt frei

In Kooperation mit der Evangelischen Studierendengemeinde Gießen und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gießen-Wetzlar.


Schlagworte: Lesung, Literarisches Zentrum Gießen
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