Mord a cappella – unter Verdacht DIE SCHMACHTIGALLEN

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Datum/Zeit
24.11.2018
19:30 - 21:00

Stadttheater Gießen - Großes Haus
Berliner Platz
35390 Gießen


Mord nach Noten

Krimikomödie nach Madeleine Giese in einer Fassung von Wolfgang Hofmann

Mehr als 20 Jahre Schmacht-Erfahrung – und nun der erste Mord! Mit einer neuen Produktion meldet sich das beliebte Sängerquartett DIE SCHMACHTIGALLEN am Stadttheater Gießen zurück. Diesmal wird es gefährlich für die vier Sänger, die unter Mordverdacht geraten und sich neben ihren detektivischen Fähigkeiten ganz auf ihre Sangeskünste verlassen müssen. Die musikalische Krimikomödie Mord a cappella – unter Verdacht startet am 13. Oktober 2018 um 19.30 Uhr im Großen Haus.

Eine einsame Villa im schottischen Hochmoor, eine Gewitternacht im Herbst. Und mittendrin die SCHMACHTIGALLEN, eingeladen von einer exzentrischen Millionärin. Ein Mord geschieht. Alle haben ein Tatmotiv. Aber kann es wirklich sein: einer der Vier ein Mörder? Was ist mit den anderen Bewohnern des Hauses? Dem undurchsichtigen Pianisten oder der mürrischen Haushaltshilfe? Mit List und Liedern spielen die SCHMACHTIGALLEN Detektiv und kehren – nicht allein musikalisch – zu ihren Wurzeln zurück. Denn ihr unsichtbarer Gegner kennt kein Vergessen und nichts ist, wie es scheint.

Regisseur Wolfgang Hofmann, der sich am Stadttheater schon mit Jacques Offenbachs HÄUPTLING ABENDWIND, Mozarts DON GIOVANNI oder in der laufenden Spielzeit Umberto Giordanos MALA VITA im Musiktheater empfohlen hat, inszeniert die Krimikomödie mit augenzwinkerndem Spaß am wohltemperierten Krimiklischee, an Genre-Klassikern geschult und mit Vergnügen an der hintersinnigen Anspielung. Nicht zufällig verortet er das Geschehen in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Lukas Noll hat als Bühnenbild ein exquisites Landhaus im Tudorstil entworfen, in düsterem-schwarz-weiß gehalten. Hier haben die vier Sänger Roland Furch, Severin Geissler, Jan Hoffmann und Martin Ludwig mit Schauspiel-Kollegin Marie-Louise Gutteck so haarsträubende wie unterhaltsame Abenteuer zu bestehen, begleitet von der SCHACMHTIGALLEN-Band mit Andreas Sommer (Klavier), Stefan Schneider (Bass / Gitarre) und Simon Zimbardo (Schlagzeug).

Mit der Produktion kehren DIE SCHMACHTIGALLEN zurück zu ihren a-cappella-Ursprüngen. Der Ensembleklang soll musikalisch wieder stärker im Mittelpunkt stehen, der pure Klang vierer harmonisch aufeinander ein- und abgestimmter Männerstimmen. Nervenkitzel mischt sich mit unvergessenen Melodien – natürlich darf dabei auch der „Kriminaltango“ nicht fehlen!

Inszenierung: Wolfgang Hofmann | Bühne und Kostüme: Lukas Noll / Thomas Döll

Mit: Marie-Louise Gutteck, Roland Furch, Severin Geissler, Jan Hoffmann, Martin Ludwig

SCHMACHTIGALLEN-Band: Andreas Sommer (Klavier), Stefan Schneider (Bass / Gitarre), Simon Zimbardo (Schlagzeug)

Kartenvorverkauf: Haus der Karten


Biografische Informationen

Wolfgang Hofmann (Inszenierung), geboren in Worms, studierte zunächst Philosophie, Rhetorik und Katholische Theologie an der Universität Tübingen und anschließend Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er inszeniert sowohl im Musik- als auch im Sprechtheater, u.a. am Staatstheater Braunschweig, Schauspiel Frankfurt, Theater Lübeck, Theater Bremen, Oldenburgischen Staatstheater sowie bei den Bad Hersfelder Festspielen. Als Oberspielleiter war er am Theater der Stadt Heidelberg und am Stadttheater Bremerhaven engagiert. Zu seinen jüngsten Arbeiten zählen ZORRO – DAS MUSICAL bei den Burgfestspielen Jagsthausen sowie DANTONS TOD und CABARET am Theater für Niedersachsen in Hildesheim. Am Stadttheater Gießen zeichnete er für die Regie der beiden Insektenkrimis DIE WANZE 1 & 2 verantwortlich; es folgten J.W. von Goethes IPHIGENIE AUF TAURIS sowie Dea Lohers DIEBE im Schauspiel sowie die Operette HÄUPTLING ABENDWIND in einer eigenen Bearbeitung nach Johann Nestroy. 2017/18 eröffnete seine Inszenierung von W.A. Mozarts DON GIOVANNI die Musiktheaterspielzeit, 2018/19 Umberto Giordanos Oper MALA VITA mit Musik von Carlo Gesualdo.

Marie-Louise Gutteck (Schauspielerin) erhielt ihre Ausbildung an der Schauspielschule Etage e.V. Berlin und war daraufhin in zahlreichen Theaterproduktionen an verschiedenen Berliner Bühnen zu sehen, u.a. als Wendla (FRÜHLINGS ERWACHEN), Mascha (DREI SCHWESTERN) und Hermia (EIN SOMMERNACHTSTRAUM). Festengagement führten sie von 1997 bis 2000 an das Theater Senftenberg, wo sie mit der Columbia in der ROCKY HORROR SHOW und dem Klärchen im WEISSEN RÖSSL auch Musical- und Operettenerfahrungen sammeln konnte, sowie von 2001 bis 2004 an das Theater Heilbronn, u.a. als Gwendolyn in Neil Simons Komödienklassiker EIN SELTSAMES PAAR und als Elmire in Molierès TARTUFFE. Neben ihrer Theatertätigkeit ist sie immer wieder in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen zu erleben. In Gießen stand sie als Frl. Kost in dem Musical-Klassiker CABARET auf der Bühne, war in FRAU MÜLLER MUSS WEG sowie mit den SCHMACHTIGALLEN in SPIEL DES LEBENS zu sehen.


Schlagworte: Bühne, Musik, Stadttheater, Theater
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