MOBY DICK (UA) - abgesagt

Loading Map....

Datum/Zeit
22.03.2020
18:00 - 18:55

taT-studiobühne
Ostanlage 43
35390 Gießen


Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus wird der Spielbetrieb im Stadttheater und in der taT-studiobühne voraussichtlich bis einschließlich Sonntag, 19. April 2020 unterbrochen


Schauspiel mit Objekten in der taT-studiobühne

MOBY DICK (UA) – Schauspiel mit Objekten von Andreas Mihan | für alle ab 10 Jahren

Andreas Mihan versetzt die berühmte Geschichte des Pottwals MOBY DICK ins Jahr 2055. Vor dem Hintergrund der globalen Erwärmung und der Krise der Ozeane entspinnt sich eine fantastische Geschichte über Freundschaft, Klima und die Rettung der Welt. Premiere ist am Donnerstag, den 16. Januar, um 18.00 Uhr in der taT-studiobühne.
Man stelle sich vor, es gäbe auf der Welt keine Tiere, Wiesen und Wälder mehr. Auf diesem kargen Land leben nur noch ein paar Menschen und Roboter. Andreas Mihan zeichnet in seiner Inszenierung eine Welt, in der die Klimakrise schreckliche Auswirkungen auf den Planeten hat. Die verbliebenen Menschen leben vereinzelt in Gewächshäusern. Dort sorgen Roboter für konstante Raumtemperaturen, genug Nahrung und Wasser.
In einem dieser Gewächshäuser lebt das großartige Mädchen Great, das immer wieder ihrem Aufpasser-Roboter Holoraum entflieht, um ins Labor ihres Vaters zu gehen. Denn die kleine Forscherin ist einer wichtigen Sache auf der Spur: dem Leben. Und Moby Dick, dem größten und ungeheuerlichsten Lebewesen, das es je gegeben hat. Niemand kann ihn finden außer Great, denn die beiden verbindet ein großes Geheimnis. Im Zusammenspiel von Licht, Sound, SchauspielerInnen und Objekten lässt das Kinderstück MOBY DICK fantastische Welten entstehen und zeigt auf, welche Gefahren die globale Erwärmung mit sich bringt.

Inszenierung: Andreas Mihan | Sounddesign: Peter Breitenbach | Bühne und Kostüme: Christine Ruynat | Dramaturgie: Lucia Kramer

Mit: Esra Schreier / David Moorbach


Biografische Informationen:
Andreas Mihan (Inszenierung) wurde in Berlin Lichtenberg geboren, absolvierte sein Studium der Angewandten Theaterwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen und realisierte im Laufe seiner Ausbildung zahlreiche Installationen, unter anderem in Deutschland, Italien und Spanien. Andreas Mihan war Stipendiat der Assitej (2005), Preisträger bei Drama Köln (2006), das Festivalformat schnell & schmutzig war Gewinner der Innovationsförderung des Bund Deutscher Amateurtheater (2013). Heute ist er als Regisseur, Schauspieler sowie Dramatiker, an der Schnittstelle von Performance, Medienkunst und Programmierung tätig. Er präsentierte in Kooperation mit dem Stadttheater Gießen
im Schlachthof seine Diplom-Installation DIE DINGE SINGEN HÖRE ICH SO GERN und zeichnete in der Folge am Haus für die Videoinstallationen in NORWAY.TODAY, MOTTE & CO sowie DER MANN IM TURM verantwortlich. Als Regisseur konzipierte und realisierte er in Gießen die MonsterMusicPickelShow FRATZENFISCH; 2015/16 folgt das Familienstück MORITZ IN DER LITFASSSÄULE. 2016 gewann er mit der Inszenierung DER AMATEUR SCHAUSPIELER oder: ARE YOU LONESOME TONIGHT? den Sächsischen Amateurtheaterpreis.
Aktuelle Projekte sind DAS TOTENERWECKUNGSSÜPPCHEN (Objekttheater) und die AMATEUR THEATER – Trilogie (dokumentarisch-fiktives Theater). Darüber hinaus bildet die theatrale Recherche einen wichtigen Teil seiner Arbeit, so forscht er seit 2013 mit dem Archiv der flüchtigen Dinge an der Schnittstelle von Intervention, Installation und politischem Theater. Am Studententheater die bühne der TU Dresden entwickelte er als Künstlerischer Leiter zahlreiche neue Formate und arbeitet immer wieder in Theaterprojekten mit sozialem Impetus. Zuletzt mit jungen Asylsuchenden (STADTPIRATEN) und ehemaligen Drogenabhängigen (IKAROS) in Dresden und Schneeberg.
Christine Ruynat (Bühne und Kostüme) wurde 1990 in der Hansestadt Rostock geboren. Nach ersten Praktika im Bereich Kostüm und Theatermalerei studierte sie ab 2011 Bühnen- und Kostümbild bei Prof. Kattrin Michel, Prof. Barbara Ehnes und Prof. Marc Deggeller an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Neben dem Studium assistierte sie regelmäßig am Staatsschauspiel Dresden im Bereich Kostüm und Bühne, unter anderem Linus Tunström, Andreas Kriegenburg, Simon Solberg und Armin Petras, und realisierte eigene Arbeiten am Gerhart-Hauptmann-Theater Zittau, am „die bühne – Theater der TU Dresden“, so wie an den cammerspiele leipzig. Am Schauspiel Köln arbeitete sie 2016 an den Kostümen von „Cyrano de Begerac“ in der Inszenierung von Simon Solberg mit. Ihre Videoarbeit „Inbetween: echo.“ aus dem Studium wurde im Rahmen des Festivals „Dresdner Anatomie“ 2014, auf der stage/set/scenery Berlin 2015 und auf der Prager Quadrinnale 2015 gezeigt. Im Februar 2017 absolvierte Christine Ruynat ihr Diplom und ist seit der Spielzeit 2017/2018 feste Ausstattungsassistentin am Maxim-Gorki-Theater.


Schlagworte: Bühne, Familie, Kinder, Stadttheater, Theater
0


In SchlaglichternIn FilmenIn BildernIm Rückblick
StadtführungenAusstellungenTerminübersichtVeranstaltungsorteTicketvorverkaufJahresübersicht
Ausflugsplaner
Ausflugsplaner