Intermezzo mit Kunstfilmen

Datum/Zeit
17.11.2018 - 08.12.2018
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Neuer Kunstverein Gießen e.V.
Ecke Licher Straße / Nahrungsberg
35394 Gießen


Derzeit zeigt der Neue Kunstverein Gießen noch bis zum 8. Dezember eine Reihe von Kunstfilmen in seinen Räumlichkeiten am Alten Friedhof. Noch bis diesen Samstag (17.11.) ist dabei die Filmrolle des vergangenen Intermezzos im Rahmen der Jubiläumsausstellung im KiZ zu sehen, tags darauf am Sonntag, den 18.11. wechseln wir die Rolle und zeigen weitere Filme in einem kürzeren Programm.

Die Filme können wahlweise zu jeder Zeit durchs Fenster des Kunstvereins oder zu den regulären Öffnungszeiten (Samstags 14 – 17 Uhr) geschaut werden.

1. Teil des Programms noch bis einschließlich diesen Samstag, 17.11.:

Romina Abate, Ohne Titel (Über alle Hindernisse), 1:40 Min., 2014

Max Brück, Turner, 1:25 Min., 2014

Max Eulitz, untitled, 1:37 Min, 2018

Jürgen Heiter, Blätter und Wind, 1 Min., 2018

Jürgen Heiter, Die Straßenbahn am Meer, 12:20 Min., 2007

Marko Lehanka, Mammy Wonderwoman in Bestie Skulptur, 3 Min., 2008/2018

Marc Nothelfer, Ocean II / Techno Transmitter Prt. VIII.V“, 9:15 Min., 2012/13

Marc Nothelfer, Über Materie (1), 3 Min., 2011

Peter Rösel, I promise…, (4 Sek. Im Loop), 1 Min, 2009

Thilo Schölpen, the place, 3:35 Min., 2012/18

Nicola Schudy und Silke Brösskamp, ParisParis, 2:30 Min., 2014

Cony Theis und Jürgen Heiter, Secret Service – Ende des Imaginären II, 7 Min., 2015

2. Teil des Programms vom 18.11. bis 8.12.:

Natalie Brück – I Hate Blue, Video, 06:16 min, 2015

Warum hasse ich blau? In I Hate Blue geht es um Fakten, Behauptungen und Ahnungen. Es geht um Zweifel an der Realität. Das Bild zeigt das Zusammenlaufen der Farben Rot und Blau. Eine Stimme zeigt Polaritäten auf. Sie verknüpft die Farben mit Eigenschaften, wie gemein oder aufregend und zieht gedanklich Verbindungen zu einem System, in dem wir uns befinden. Diese Zuordnungen und Eigenschaften verkehren sich im Laufe des Films in ihr Gegenteil oder verschwimmen gar miteinander. Beeinflussung. Ein- und Ausgrenzung. Vermischung. Wann, wie und wo muss, kann oder soll gehandelt werden?

Jürgen Heiter – Die Selbstmörde, 8 min, 2015

mit Raymond Pettibon und Skylar Haskard – Nach Motiven des Romanes Mes Amis von Emmanuel Bove

Regie/Kamera/Schnitt/Produktion: Jürgen Heiter – Künstlerische Mitarbeit: Cony Theis – Endfertigung Andreas Walther

Victor (Raymond Pettibon), der furchtbar arm ist und zugleich in einem gewissermaßen höheren Sinne untätig, trifft auf einen Matrosen (Skylar Haskard), der den Plan gefasst hat, sich zu ertränken. Der ansonsten rührselige Victor, zunächst völlig ungerührt, läßt den Matrosen im Glauben, daß er sich mit ihm ertränken werde…

Jürgen Heiter  – Via Predestina (Novemberhunde), 4.07 min., 1999/2009

Realisation: Jürgen Heiter

Eine Heiter Filmproduktion gefördert durch Akademie d. Künste Berlin, Ministerium für KJS des Landes NRW, Filmbüro NW

© Heiter Filmprduktion 2009

Via Prenestina nahe Rom: Schüsse, Mopeds, Autos und zwei Hunde…


Zu den Künstlern

Natalie Brück (*1989 Saarlouis) studierte Freie Kunst an der Kunsthochschule in Saarbrücken bei Georg Winter und an der Akademie in München bei Olaf Metzel und Gregor Schneider. Sie lebt und arbeitet in Berlin. www.nathaliebrueck.com

Jürgen Heiter (*1950 Recklinghausen) lebt in Köln, Filme als Regisseur, Autor und Produzent seit 1977. www.juergenheiter.de


Schlagworte: Filme & Vorträge
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