Heiner Goebbels - Landschaftsstücke / Landscape Plays

Abb: »De Materie«, Ruhrtriennale/Wonge Bergmann(c) Kunsthalle Gießen
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Datum/Zeit
03.06.2018 - 19.08.2018
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Kunsthalle Gießen
Berliner Platz 1
35390 Gießen


Eröffnung: 2. Juni 2018, 18:00 Uhr, Hermann-Levi-Saal im Rathaus
Dauer: 3. Juni – 19. August 2018
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr
Kuratiert von Dr. Nadia Ismail
In der Einzelausstellung Landschaftsstücke / Landscape Plays verbindet der Frankfurter Künstler Heiner Goebbels die beiden Medien Klang- und Videoinstallation in einem neuen Format. Man sieht fünf großformatige, teilweise synchron laufende Videoarbeiten, deren Tonspuren aber derart aufeinander bezogen und miteinander verzahnt sind, dass auf verblüffende Weise das Hören ins Zentrum gerückt ist – als akustisches Erleben einer komplexen Klangkomposition aus Stimmen, Geräuschen und Musik.
Das in Museen und Galerien bisweilen störende Nebeneinander von Arbeiten mit Tonspuren wird hier durch die kompositorische Kompetenz von Heiner Goebbels in ihr Gegenteil verkehrt: zu einem ästhetischen Zusammenklang auch der unterschiedlichsten Bildelemente, bei deren Auswahl der Betrachter frei
ist.
Die Solo-Ausstellung Landschaftsstücke / Landscape Plays spielt dabei schon in ihrem Titel mit der aktuellen Nähe von zeitgenössischen Performing Arts und bildender Kunst, die für die weltweit gefeierten Musiktheaterstücke von Heiner Goebbels so charakteristisch ist. Dabei ist Landscape Plays zunächst ein Begriff der amerikanischen Autorin Gertrude Stein, mit dem sie ihre Stücke bezeichnet, die jenseits linearer Narration und traditioneller Strukturen quasi die ‚Fahrtrichtung’ der traditionell repräsentativen Kunstform Theater umdrehen. Von der Bühne geht keine konsistente Botschaft oder Handlung aus, sondern Steins Insistenz auf der eigenen Realität ihrer Texte, auf dem freien Spiel mit Worten, Formen, Farben, Bewegungen und Bedeutungen macht den Zuschauer zum Souverän, der nach Belieben seine Aufmerksamkeit selbst fokussiert – wie bei der Betrachtung einer Landschaft oder eines Landschaftsbildes.
Die Ausstellung spielt dabei schon in ihrem Titel mit der aktuellen Nähe von zeitgenössischen Performing Arts und bildender Kunst, die für die weltweit gefeierten Musiktheaterstücke von Heiner Goebbels so charakteristisch ist.
Dabei ist Landscape Plays zunächst ein Begriff der amerikanischen Autorin Gertrude Stein, mit dem sie ihre Stücke bezeichnet, die jenseits linearer Narration und traditioneller Strukturen quasi die ‚Fahrtrichtung’ der traditionell repräsentativen Kunstform Theater umdrehen. Von der Bühne geht keine konsistente Botschaft oder Handlung aus, sondern Steins Insistenz auf der eigenen Realität ihrer Texte, auf dem freien Spiel mit Worten, Formen, Farben, Bewegungen und Bedeutungen macht den Zuschauer zum Souverän, der nach Belieben seine Aufmerksamkeit selbst fokussiert – wie bei der Betrachtung einer Landschaft oder
eines Landschaftsbildes.
Weitere Infos unter www.kunsthalle-giessen.de

Schlagworte: Ausstellungen
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