Gastausstellung „12 x Gießen. Vom Hügelgrab zum Kletterwald“

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Datum/Zeit
21.04.2018 - 06.05.2018
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Kunsthalle Gießen
Berliner Platz 1
35390 Gießen


Im Rahmen des Programms Stadt[Labor] Gießen

Eröffnung: 21. April 2018, 18 Uhr

Begrüßung: Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz | Einführung: Kuratoren Ludwig Brake, Georgia Rakelmann

Dauer: 21. April – 6. Mai 2018

Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 10 – 17 Uhr | Mittwoch 10 – 20 Uhr

Anhand von 12 Objekten erzählt die Ausstellung Geschichte(n) von Gießen. Die ausgewählten Exponate stehen beispielhaft für Epochen der Geschichte der Region und der Stadt; von der Bronzezeit bis in die lebendige Gegenwart. Einige Gegenstände wurden aus den Beständen des Oberhessischen Museums gewählt, andere, besonders die zur Gegenwart, wurden gespendet oder geliehen.
Die Präsentation arbeitet mit textlichen und audiovisuellen Zugängen und ausstellungspädagogischen Beigaben. Bürgerinnen und Bürger wurden gezielt in den Vorbereitungsprozess der Ausstellung mit einbezogen: bewährte Vereine, kundige Experten und literarisch Bewanderte zur Geschichte der Stadt, aber auch Zeitzeugen aus den Stadtteilen haben zu dieser Geschichte von Gießen beigetragen.

Führungen täglich um 11 Uhr

An vielen Nachmittagen werden um 15 Uhr Vorstellungen von ausgewählten Gegenständen der Ausstellung, Vorträge, Workshops, Kurse oder Lesungen angeboten:

Samstag, 28.04.2018: In der Maske des Anderen. Gießener verkleiden sich als Gießener
Durchführung: transit-giessen e.V.
Wenn man sich verkleidet mit historischen Gewändern, Trachten oder lustigen Kostümen – sieht man dann die Welt anders? Das kann man ausprobieren mit Kostümen vom Theater und anderen Gewändern – oder mit Kleidern und Trachten, die man mitbringt. Das Ergebnis hält ein Fotograf auf Bildern fest.

Sonntag, 29.04.2018, 12 Uhr: Kolonial-Frühstück
Durchführung: Hayat Sheekhosman
Vom Kolonialwarenladen zur Exotenabteilung: Nur wenige Menschen essen hier den Tag über Brei oder die Reste vom Vortag. Stattdessen gibt es oft reich gedeckte Tische mit Speisen aus aller Herren Länder. Wo kommen eigentlich die Lebensmittel her, die wir auf dem Frühstückstisch haben, und wer pflanzt und erntet sie? Bei einem Kolonialfrühstückstisch kann man erfahren, wie der Kaffee hierher kam, wer Orangen und Bananen erntet und was es mit dem Kakao auf sich hat.

Montag, 30.04.2018: Poster machen
Durchführung: Luisa Kothe
Überall hängen Plakate mit allen denkbaren Botschaften: Information, Verkauf, Protest – alles kann man mit Postern mitteilen und verbreiten. Manche Plakate sind witzig, andere bierernst, da gibt es welche, die sich vordrängeln und andere, die unscheinbar im Hintergrund stehen.
In der Veranstaltung wird ausprobiert, wie man seinen Botschaft auf eine Plakat bringe kann. Papier und Stifte werden gestellt.

Dienstag, 01.05.: »Was weinet ihr tugenthaffte fraw so sehr«

Objektgespräch zum Epitaphienbild/Familienbild des Festungskommandanten Adam Schmalz mit Dr. Christa Benedum, Andreas Schmidt und Dr. Ludwig Brake.

Das Bild führt in die Zeit der Landesfestung Gießen. Von den dreißiger Jahren des 16. Jahrhunderts bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts war die Stadt von Wall und Graben umgeben. Das Ende der Festung kam nicht durch kriegerische Ereignisse sondern durch das Fortschreiten der Kriegstechnologie, die die Gießener Festung unpraktisch machten.

Das Bild ist eines der Prachtstücke des Oberhessischen Museums. Bisher eher im Verborgenen schlummernd, soll es in diesem Gespräch untersucht, befragt und in seine Zeit eingeordnet werden. Vielleicht ergibt sich daraus die Chance diesem Gemälde einen besseren Platz im Museum anzubieten.

Mittwoch, 02.05., 16:00 Uhr: Entdecker sein! Führung für Kinder von 7 – 10 Jahren mit Rita Rohrbach

Was verbirgt sich in den Kästen der Ausstellung?

Was hebst du auf, damit die Menschen später etwas über uns Menschen von heute wissen können? Wir denken nach über Schmuck und Speere aus der Bronzezeit. Welche Kleidung trug ein Kind vor 400 Jahren und warum?

Was nehmen Menschen mit, wenn sie in ein anderes Land gehen müssen, was würdest du mitnehmen?

Wir wollen gemeinsam entdecken, rätseln und Freude an alten Dingen haben.

Mittwoch, 02.05., 19:00 bis 21:00 Uhr: Gießen in bewegten Bildern

Ein Gespräch mit Mario Alves über Amateurfilme und erste Einblicke in gefundenes Material

„Gießen in bewegten Bildern“ nimmt alte Amateurfilme aus der Stadt und dem Umland in den Blick. Das Projekt setzt darauf, dass noch einige Schmalbildformate unbeachtet in Kellern und auf Dachböden liegen. Häufig wissen die Besitzer nicht mehr, was darauf zu sehen ist, wie diese Filme abzuspielen sind und manchmal fehlen schlicht die passenden technischen Apparate. Aber besonders Amateurfilme sind Dokumente, die sich als einzigartige und überraschende Zeitzeugnisse erweisen können – und dies auch für den musealen Kontext.

An diesem Abend gibt Projektleiter Mario Alves Einblicke in erste Filmfunde. Zudem möchte er mit den Gästen über die Besonderheiten und Qualitäten der kulturellen Praxis des Amateurfilms ins Gespräch kommen. Er begrüßt sie dazu in der Ausstellung 12 x Gießen – Vom Hügelgrab zum Kletterwald in der Kunsthalle.

 

Weitere Infos unter www.stadtlabor-giessen.de


Schlagworte: Ausstellungen, Filme & Vorträge, Gießen historisch, Historisch, Kinder, Lesung
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