EIN HERBSTMANÖVER - ausgezeichnet vom Bayrischen Rundfunk!

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Datum/Zeit
22.12.2017
19:30 - 22:30

Stadttheater Gießen - Großes Haus
Berliner Platz
35390 Gießen


Operette von Emmerich Kálmán

Ein Scheinangriff! Sodann ein heißes Gefecht mit Platzpatronen und stumpfen Säbeln – und anschließend natürlich ein rauschender Ball mit Champagner, schönen Frauen und feuriger Zigeunermusik. So stellt sich jeder Husar vorfreudig ein herbstliches Manöver vor. Nur dem attraktiven Oberleutnant von Lörenthy ist nicht zum Feiern zumute. Noch immer bedrückt ihn die Liebe zur bezaubernden Baronin Risa – die doch einst einen Anderen ehelichte. Und aus- gerechnet zum Herbstmanöver kreuzen sich beider Wege erneut. Von Lörenthy plant den Exzess: „Tanzen wie ein Schneidergeselle, trinken wie ein Bürstenbinder…“ Mit einem turbulenten Abenteuer aus dem Leben der Husaren nahm die Karriere Emmerich Kálmáns ihren Anfang: Feurige Märsche ebenso wie leidenschaftliche Zigeunerweisen deuten hin auf spätere Welterfolge wie DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN und GRÄFIN MARIZA. Seit Jahrzehnten vergessen, lohnt die Wiederentdeckung einer meisterhaften Rarität der Leichten Muse.

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Auszeichnung des BR für EIN HERBSTMANÖVER am Stadttheater Gießen

Das Stadttheater Gießen kann sich erneut über eine Auszeichnung des Bayerischen Rundfunks freuen. Die Operette EIN HERBSTMANÖVER, die unlängst im Großen Haus Premiere feierte, wird mit dem „Frosch des Monats“ Oktober ausgezeichnet. 

Mit seiner Inszenierung von Emmerich Kálmáns Operette EIN HERBSTMANÖVER setzt Gastregisseur Balázs Kovalik die Tradition am Stadttheater Gießen fort, selten gespielte und fast vergessene Stücke mit neuem Leben zu füllen. Die BR-Jury gratuliert Theater und Ensemble nun zu einer „guten Nase bei der Stückauswahl, für die richtige Besetzung und die szenische Umsetzung“.

„Herausragend“ findet BR-Redakteurin Susanne Prinz, dass die „Inszenierung nicht vor großen Gefühlen zurückscheut“, sondern die „melancholische Liebesgeschichte bildstark mit emotionaler Wucht und geradezu schmerzhaftem Ernst zelebriert.“

In der spartenübergreifenden Produktion, an der das Philharmonische Orchester unter GMD Michael Hofstetter, Chor und Extrachor (Leitung: Jan Hoffmann), die Tanzcompagnie Gießen (Choreografie: Leo Mujiç), Gesangssolisten und Mitglieder des Schauspielensembles mitwirken, sieht sie „eine absolut homogene Ensembleleistung – jede Figur ist passgenau besetzt.“

Prinz gefällt weiterhin, „wie die Regie den grotesken Widersinn dieser Welt“ aus der Vorlage „herausliest, ohne sie allerdings lächerlich zu machen. Vielmehr spürt sie den karikaturhaft überzeichneten Figuren nach und bringt sie uns so näher, dass wir gerade ihre Endzeitstimmung als zeitgemäß empfinden.“

Seit Beginn des Jahres 2016 zeichnet die Jury des BR-Operetten-Boulevard herausragende Produktionen monatlich mit einem Frosch aus; mit dieser Auszeichnung einher geht die Nominierung für den Operetten-Preis „Frosch des Jahres“. Mit dem Preis soll die Operettenszene auf neue mediale Weise ins Licht der Öffentlichkeit gestellt werden. Daher sollen mit der Auszeichnung IntendantInnen, die frische und geistreiche Operetten-Inszenierungen auf den Spielplan setzen, für ihren Mut und ihre Kreativität belohnt werden und natürlich Publikum wie Theatermacher verstärkt von den gelungenen Operetten erfahren.

Mit dieser Auszeichnung stellt sich das Stadttheater Gießen in eine illustre Runde, die unter anderem die Volksoper Wien, die Staatsoperette Dresden, das Gärtnerplatztheater und die Geschwister Pfister aufweist. Als erstes Theater erhält Gießen den Preis zum zweiten Mal. Im vergangenen Jahr hatte die Kammeroperette HÄUPTLING ABENDWIND, die auf der taT-studiobühne gezeigt wird, einen Frosch bekommen.


Schlagworte: Bühne, Musik, Stadttheater, Theater
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