7. SINFONIEKONZERT mit dem hr-Sinfonieorchester

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Datum/Zeit
23.03.2019
20:00

Stadttheater Gießen - Großes Haus
Südanlage 1
35390 Gießen


Konzert mit  Werken von Hector Berlioz, Jean Sibelius und Carl Nielsen

Seit vielen Spielzeiten besteht die Verbundenheit des Stadttheater Gießen mit dem beliebten hr-Sinfonieorchester in Form von wunderbaren Konzertabenden. Am 23. März 2019 sind die MusikerInnen mit einem französisch-skandinavischen Programm im Rahmen des 7. Sinfoniekonzerts in Gießen zu erleben – und mit zwei mehrfach ausgezeichneten Gastkünstlern.

Am Pult steht mit dem Spanier Pablo González ein Dirigent, der mit wichtigen Wettbewerbserfolgen schon früh auf sich aufmerksam machte. Zum Auftakt leitet er eines der bekanntesten Stücke von Hector Berlioz, die ausgesprochen bildhafte Ouvertüre „Römischer Karneval“. In dieser musikalischen Italien-Impression der ausgelassen-turbulenten Art lassen sich eine Reihe von Selbstzitaten des französischen Komponisten heraushören.

Von Kontinental-Europa bewegt sich die Reise nach Skandinavien. Jean Sibelius‘ Violinkonzert d-Moll vereint in nordischer Harmonik einen kosmopolitisch spätromantischen Stil mit virtuos-technischer Raffinesse. Sein „Paradestück“ präsentiert der österreichische Geigenvirtuose Emmanuel Tjeknavorian nun auch dem Publikum in Gießen; 2015 gewann er beim Internationalen Jean-Sibelius-Violinwettbewerb den Preis für die beste Interpretation dieses Konzerts.

Den Abschluss bildet Carl Nielsens 2. Sinfonie. Inspiriert von einem Bild in einer Dorfschenke, folgt der Komponist hier seinem Credo „Musik ist Leben“, indem er in einer musikalischen Charakterzeichnung die vier menschlichen Temperamente des Cholerikers, Phlegmatikers, Melancholikers und Sanguinikers musikalisch darstellt. Das hr-Sinfonieorchester wird dabei seine ganze künstlerische Erfahrung mit dem Œuvre des großen dänischen Komponisten einbringen, die es im Rahmen seiner vielbeachteten Gesamteinspielung aller Nielsen-Sinfonien mit Paavo Järvi gesammelt hat.

Um 19.15 Uhr gibt es eine Konzerteinführung im Foyer des Stadttheaters mit Gastdramaturg Fabian Bell.

Programm

HECTOR BERLIOZ | LE CARNAVAL ROMAIN, Konzertouvertüre op. 9

JEAN SIBELIUS | Violinkonzert d-Moll op. 47

CARL NIELSEN | 2. Sinfonie h-Moll op. 16 „DIE VIER TEMPERAMENTE“

Musikalische Leitung: Pablo González | Violine: Emmanuel Tjeknavorian

Kartenvorverkauf: Haus der Karten


Biografische Informationen

Pablo González (musikalische Leitung) wurde im spanischen Oviedo geboren, wo er auch lebt, und studierte an der Guildhall School of Music and Drama in London. Er gewann jeweils den ersten Preis der Donatella Flick (2000) und Cadaquès Orchestra Intertational Concucting Competition (2006). Von 2010 bis 2015 war er musikalischer Direktor des Orquestra Simfònica de Barcelona | Nacional de Catalunya. Zuvor war er Gastdirigent des Orchestra of the City of Granada. Gastdirigate umfassen zudem The Hallé, City of Birmingham Symphony Orchestra, Konzerthausorchester Berlin, Frankfurt Radio Symphony, Gürzenich-Orchester Köln, Dresden Philharmonic, Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, Helsinki Philharmonic, Lahti Symphony, Residentie Orkest, Orchestra della Svizzera Italiana, Bilbao Symphony und Galicia Symphony orchestras. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, deren Schumann-CD-Veröffentlichung mit dem International Classical Music Award ausgezeichnet wurde. Opernhighlights der letzten Zeit sind u.a. DON GIOVANNI und L’ELISIER D’AMORE für zwei erfolgreiche Glyndebourne Tourneen, CARMEN in San Sebastian, Poulencs LA VOIX HUMAINE und Montsalvatges UNA VOCE IN OFF sowie DIE ZAUBERFLÖTE, Strauss’ DAPHNE und Wagners RIENZI (konzertant) im Teatro del Liceu in Barcelona.

Emmanuel Tjeknavorian (Violine) wurde 1995 in Wien in eine Musikerfamilie geboren und trat als Siebenjähriger das erste Mal öffentlich mit Orchester auf. Seit 2011 studiert er bei Gerhard Schulz, ehemals Mitglied des Alban-Berg-Quartetts, an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Internationale Aufmerksamkeit zog er auf sich, als er beim Internationalen Jean-Sibelius-Violinwettbewerb 2015 für die beste Interpretation des Violinkonzerts von Jean Sibelius ausgezeichnet wurde sowie als Gewinner des Zweiten Preises. Die vergangene Spielzeit führte ihn im Rahmen des »Rising Star«-Zyklus der European Concert Hall Organisation in die renommiertesten Konzertsäle Europas. Daneben gab er sein Debüt beim Orchester der Tonhalle Zürich und erhielt Einladungen u.a. zum Deutschen Symphonie-Orchester Berlin in die Berliner Philharmonie und zu den Wiener Symphonikern.

Zu den Höhepunkten der aktuellen Saison gehören Tjeknavorians Debüts mit dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Orchestra Filarmonica della Scala und dem London Symphony Orchestra. Dabei musiziert er mit Dirigenten wie Semyon Bychkov, Riccardo Chailly und Yuri Temirkanov. Emmanuel Tjeknavorian ist regelmäßiger Gast bei namhaften Festivals und spielt zahlreiche Konzerte in kammermusikalischer Besetzung. So gewann er 2018 den LOTTO-Förderpreis des Rheingau Musik Festivals und gemeinsam mit seinem Klavierpartner Maximilian Kromer den NORDMETALL-Ensemblepreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Er spielt auf einer Stradivari-Violine (1698), die ihm freundlicherweise von einem Gönner der »Beare’s International Violin Society« aus London zur Verfügung gestellt wurde.


Schlagworte: Bühne, Konzert, Musik, Stadttheater
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