Bashtag

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Neu in Gießen? Keine Ahnung, wo das Leben so tobt? Oder schon Ahnung, aber niemand hat Zeit? Wer gerne unverbindlich neue Leute kennenlernen will, für den startet jetzt eine neue Lösung fürs Smartphone: Bashtag.

Bashtag ist mehr als eine App, Bashtag ist ein völlig neues soziales Medium. Mittels sogenannter „Bashtags“ und GPS können die Nutzer schauen, wo in der Nähe gerade etwas los ist – sind Leute am Schwanenteich, an der Lahn, oder geht irgendwo eine coole Party, von der man noch nichts mitbekommen hat?
Mittels fest installierter Bashtags – populären Treffpunkten in der Stadt – kann man schauen, wo etwas los ist – aber auch einen eigenen Bashtag setzen, um auf eine Unternehmung oder eine Privatparty aufmerksam zu machen. Diese selbst gesetzten Bashtags werden nach 6 Stunden automatisch wieder von der App gelöscht.

Neue Kontakte finden und treffen

Mittels Bashtag kann man nun schauen, wer sich an welchem Ort befindet und offen ist für neue Kontakte. Mit der Chatfunktion kann man mit anderen Nutzern in Kontakt treten und so herausfinden, wer zu einem passt. Außerdem ermöglicht die App es, einer Location oder Zusammentreffen von Personen ein Thema zu geben oder die Art der Zusammenkunft zu beschreiben – von Bar über Club, Festival, Universitäten oder einfach einem gemütlichen Treffen im Park – jegliches Zusammenkommen von Menschen kann mittels Bashtag abgebildet werden.

Kein Handynummer- oder Datenaustausch

Als Beispiel nennen die kreativen Köpfe hinter der App, Nico Funk, Moritz Hofmann und David Handrick, das Gießener Stadtfest: Mittels Bashtag konnten Nutzer ganz genau verfolgen, wo sich ihre Freunde auf der Veranstaltungsfläche aufhielten – oder eben alleine seinen eigenen Interessen nachgehen und dabei neue Leute kennenlernen. Ausschlaggebend bei Bashtag: Man tauscht mit den anderen Nutzern keine Handynummern oder andere Daten aus. Die User lernen sich einzig über Nutzernamen und Profilbild kennen (und selbst dieses ist nicht verpflichtend). Die Möglichkeit, sich ohne den Austausch weiterer Daten zunächst in einem Chat anzunähern und auszutauschen, macht die App auch für Menschen attraktiv, die sonst nicht so leicht mit anderen in Kontakt kommen oder nur ungern ihre Handynummer herausgeben.

Idee entstand in Kapstadt und wurde in Gießen realisiert

Die Idee entstand während eines Aufenthalts in einem Hostel im südafrikanischen Kapstadt. Die Macher beschreiben die Situation folgendermaßen: „Es herrschte eine typische Hostel-Atmosphäre, keiner kannte sich, aber alle waren locker drauf“. Dabei entstand die Frage: Wie ist es möglich, Menschen aus unterschiedlichen Ländern mit unterschiedlichen Hintergründen, die am gleichen Ort zusammengekommen sind, live in einer Community zu vereinen und ihnen eine unverbindliche Plattform zur Kommunikation zu bieten, ohne dass Kontaktdaten ausgetauscht werden müssen. Einzig und allein der Aufenthaltsort und die räumliche Nähe der einzelnen Personen sollte ausschlaggebend sein.

Die Erfinder von Bashtag kennen sich alle schon länger und sind befreundet. Nicolas Funk (29) hat sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität bereits abgeschlossen, Moritz Hofmann (27) studiert an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) Bauingenieurwesen auf Master. David Handrick (29) hat sein BWL-Studium an der THM ebenfalls bereits abgeschlossen. Da alle drei Gießener sind, war für sie selbstverständlich, dass sie mit der App zunächst in Gießen starten würden.

„Wir können das dann aber für jede andere Stadt auch jederzeit umsetzen und von hier aus wachsen“, sagt Handrick.

Technisch realisiert wurde Bashtag ebenfalls von Gießenern: Für die Umsetzung sorgte die Gießener Digitalagentur g.y.s.e. media. Bashtag ist fürs iPhone im App Store sowie für Android über den Google Play Store erhältlich.


Schlagworte: App, Ausgehen & Nachtleben, Party
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